Dr. forest Christoph Hoffmann

Entwicklungs-Haushalt setzt falsche Prioritäten

Es hört sich an wie eine gute Nachricht: 10,88 Milliarden Euro soll der kommende Haushalt für die Entwicklungszusammenarbeit umfassen. Das wäre ein neues Rekordniveau.

Aber leider wird das viele Geld nicht effizient eingesetzt. Das zeigt einmal mehr, dass einfach nur "mehr Geld" nicht automatisch "besser" bedeutet. Weiterhin werden die Mittel nicht konsequent zur Lösung der drängendsten Probleme der Menschheit eingesetzt.

Wir brauchen schnell mehr Wald für den Klimaschutz, da der Klimawandel immer weiter voranschreitet. Auf die dramatische Bevölkerungsentwicklung in Afrika geht der Entwicklungshaushalt bestenfalls halbherzig ein. 

Stattdessen fließt weiterhin viel Geld in autokratisch geführte Staaten, z.B. in das Bürgerkriegsland Kamerun. Diese Despotenhilfe muss aufhören!