Cover Pressemitteilung Dr. Christoph Hoffmann MdB

Simbabwe: Ablauf der Wahlen wird Indikator für Trendwende sein

Unter der Schirmherrschaft des Entwicklungspolitischen Sprechers der FDP-Bundestagsfraktion, Dr. Christoph Hoffmann, fand im Deutschen Bundestag eine Diskussionsrunde zur Situation in Simbabwe vor den dortigen Präsidentschafts- und Parlamentswahlen statt.

Die Podiumsteilnehmer Prof. Welshman Ncube (Vorsitzender der simbabwischen Oppositionspartei MDC-N), Matthias Boddenberg (Geschäftsführer der AHK Südliches Afrika) sowie Dr. Beatrice Schlee (Arnold-Bergsträsser-Institut) wiesen auf neue Chancen nach der Ablösung des langjährigen Diktators Robert Mugabe hin.

Gleichzeitig zeigte die Veranstaltung, die mit der Deutschen Afrika Stiftung, der Friedrich-Naumann-Stiftung für die Freiheit sowie dem DIHK organisiert wurde, dass noch erhebliche Risiken bestehen. Entsprechend geben sich ausländische Investoren noch sehr zurückhaltend, was ein Engagement in Simbabwe anbelangt. Auch aus diesem Grund ist ein friedlicher, geordneter und demokratischer Verlauf der anstehenden Wahlen dringend geboten. Dies wäre ein wichtiges Signal dafür, dass das südafrikanische Land tatsächlich auf dem Weg zurück in die internationale Gemeinschaft ist.

Simbabwe war einst ein wirtschaftlich blühendes Land; in den 80er Jahren galt es als „Brotkorb“ Afrikas. Dann jedoch wurde es durch Misswirtschaft, soziale Spannungen und politische Fehlentscheidungen dramatisch heruntergewirtschaftet. Zuletzt war Simbabwe komplett von der Weltgemeinschaft isoliert.

Seit der Ablösung Mugabes haben erste kleine Schritte einen Hoffnungsschimmer ausgelöst. Diese Anzeichen für politische Veränderungen müssen nun auch gelebt werden, um das Vertrauen ausländischer Investoren und Gläubiger wiederherzustellen.

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Dr. Christoph Hoffmann MdB
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