Cover Pressemitteilung Dr. Christoph Hoffmann MdB

Hoffmann MdB: Geplante Enteignungen in Südafrika bedrohen Ernährungssicherheit und Wirtschaft

Der entwicklungspolitische Sprecher der FDP-Fraktion Dr. Christoph Hoffmann MdB zur Entscheidung des südafrikanischen Parlaments, eine Verfassungsänderung auf den Weg zu bringen, um Land ohne Entschädigung enteignen zu können:

Der Beschluss des südafrikanischen Parlaments zur entschädigungslosen Enteignung von Landbesitzern wird zu enormen wirtschaftlichen Verwerfungen im gesamten südlichen Afrika führen. Die Versorgungslage bei Nahrungsmitteln wird sich mittelfristig verschlechtern und das Vertrauen von deutschen und anderen ausländischen Investoren wird massiv erschüttert.

Das Recht auf Eigentum ist eine der Säulen für wirtschaftliche Entwicklung und Erfolg. Eine solch radikale Enteignung war in der Geschichte noch nie erfolgreich. Es ist vielmehr zu befürchten, dass sich eine Entwicklung wie in Simbabwe abzeichnet. Dort sind nach Enteignungen nur der wirtschaftliche Ruin und Massenarmut übrig geblieben. Das sollte ein mahnendes Beispiel sein.

Grund für diese Entwicklung in Südafrika ist nationaler Populismus, der die ökonomischen Grundlagen ignoriert. Überdies soll vom Versagen der ANC-Regierung abgelenkt werden, die durch zahlreiche Korruptionsaffären in der Wählergunst verloren hat.

Die Bundesregierung sollte moderierend einwirken und eine Prozessbegleitung zur Armutsbekämpfung und einer wirtschaftlich vertretbaren Landreform anbieten.

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