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Cover Pressemitteilung Dr. Christoph Hoffmann MdB

Zur Beantwortung zweier Kleiner Anfragen der FDP-Bundestagsfraktion durch die Bundesregierung zum Thema organische CO2-Speicherung u.a. in der Entwicklungszusammenarbeit erklärt der Entwicklungspolitische Sprecher der FDP-Bundestagsfraktion Dr. Christoph Hoffmann:

In ihrer Antwort bleibt die Bundesregierung vage zu den Erfolgen in der Entwicklungszusammenarbeit, mehr Wald zu etablieren. Vom löblichen Ziel der Bonn Challenge, bis 2030 insgesamt 350 Mio. Hektar degradierter und entwaldeter Landfläche weltweit wiederherzustellen, ist man offensichtlich noch weit entfernt.
Beim Klimaschutz genügt es nicht, ausschließlich die CO2-Emissionen aus der Verbrennung fossiler Rohstoffe zu betrachten. Für die Einhaltung der Klimaziele ist auch die Bindung von CO2 aus der Luft durch Wald entscheidend. 15 Prozent aller Treibhausgasemissionen weltweit haben ihre Ursache in der Vernichtung von Wäldern.

Die Bundesregierung führt in ihrer Antwort den Waldrückgang allein auf die Bevölkerungsexplosion und die damit verbundene größere landwirtschaftliche Nutzfläche zurück. Diese Antwort ist beschönigend, weil nur sehr bedingt richtig. Große Waldflächen in den Tropen sind für die Produktion von Rindfleisch, Soja oder Palmöl abgeholzt worden. Diese Produkte ernähren nicht die lokale Bevölkerung, sondern gehen in den Export. Die hohe Nachfrage nach Palmöl ist auch getrieben durch den irrigen Ansatz, Biomasse dem Benzin E10 für Europas Autos beizumischen.

Nach Jahrzehnten des Waldrückgangs in Staaten der Südhalbkugel wird es Zeit, devastierte Flächen in Bestockung zu bringen oder Agroforstsysteme zu etablieren, die nicht nur globale Ziele, sondern auch das lokale Klima für die Landwirtschaft verbessern.

Der jährliche globale Waldrückgang verlangsamte sich in den Jahren 2000 bis 2005 auf jährlich 4,8 Millionen Hektar. Zwischen 2005 und 2010 beschleunigte er sich jedoch wieder auf 5,6 Millionen Hektar. Bei diesem Rückgang der Waldfläche sind neue Aufforstungen und neu angelegte Plantagen, wie sie in China großflächig durchgeführt werden, bereits verrechnet.

Wie ebenfalls aus der Antwort der Bundesregierung hervorgeht, ist sie nicht gewillt, für mehr Klimaschutz proaktiv die Waldflächen in Deutschland zu vergrößern. Flächen mit schlechten Böden, auf denen sich Landwirtschaft nicht mehr lohnt, wären dafür geeignet. Hier muss die Regierung ein nationales Programm auflegen, das über die bisherigen Förderungen hinausgeht.

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