Cover Pressemitteilung Dr. Christoph Hoffmann MdB

Frauen bringen die Entwicklung voran

Der Schwerpunkt der deutschen Entwicklungszusammenarbeit muss auf dem Zugang zu Bildung für und der Gleichberechtigung von Frauen liegen.

Weltweit haben viele Frauen keine Chance am wirtschaftlichen Leben teilzuhaben. Im „Women’s Economic Opportunity Index“ belegen die Länder Tschad, Jemen und Sudan die drei letzten Plätze, nur wenige Frauen können Lesen und Schreiben. Sie haben damit keine Chancen den Teufelskreis aus Armut, Krankheit und hohen Geburtenraten zu durchbrechen. In vielen Ländern fehlt nach wie vor der Zugang zu Grundbildung. Einige Länder verwehren Frauen Eigentum und damit die Chance auf Kredite oder ein eigenes Geschäft. Nicht überall dürfen Frauen wählen oder ohne männliche Begleitung aus dem Haus gehen.

Studien machen deutlich: Wenn in Gesellschaften Frauen nicht oder in geringem Umfang am wirtschaftlichen Leben teilnehmen dürfen, dann sind diese Gesellschaften insgesamt weniger erfolgreich, das gilt selbst für Europa.
Dabei kann gerade die Verringerung geschlechtsspezifischer Ungleichheiten und anderer Formen von Diskriminierung dazu beitragen, weitere Gewalt und Missbrauch zu verhindern. Stabile Staaten, die wirtschaftlich erfolgreich sind, verhindern auch Migrationsbewegungen.

Deutsche Maßnahmen der Entwicklungszusammenarbeit müssen also genau hier ansetzen und die Mittelvergabe an die Verbesserung der Situation von Frauen knüpfen, damit ihnen weltweit eine bessere Teilhabe und ein selbstbestimmtes Leben ermöglicht wird.

Das ist ein Schlüssel zum Ausstieg aus der Armut für viele afrikanische Staaten.

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Dr. Christoph Hoffmann MdB
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