Cover Pressemitteilung Dr. Christoph Hoffmann MdB

Problemlösung statt unerwünschtem LKW-Parkplatz an der A861

Die Ankündigung des Bundesverkehrsministeriums (BMVI), einen LKW-Parkplatz am Grenzübergang der A861 wirklich zu planen, verwundert. Nicht nur, dass ein Parkplatz an der A861 vor Ort unerwünscht ist, er würde auch das Problem nicht lösen. Denn die Bundesrepublik Deutschland muss sich endlich auf die Situation einstellen, dass der schweizerische Zoll weder nachts noch an Wochenenden abfertigt.

Das BMVI würde stattdessen gut daran tun, sich hinter die Ausbaupläne für ein trinationales Projekt in Ottmarsheim zu stellen und diese vorantreiben. Diesen Vorschlag hatte das Weiler Verkehrskommissariat ins Spiel gebracht, der den Ausbau des alten Zollhofs an der deutsch-französischen Grenze bei Steinenstadt zum Rastplatz mit Hotel, trinationaler Vorverzollung und Outlet-Center beinhaltet und damit die bisherigen LKW-Staus vor der Schweizer Grenze, auch jene in Rheinfelden, entlasten würde.

Ein Rastplatz in Ottmarsheim mit seinen vielfältigen Dienstleistungen würde der Region zweifelsohne neuen Schub in puncto Beschäftigung und Wertschöpfung geben und damit auch dabei helfen die Stilllegung des AKW Fessenheim abzufedern. Dazu habe ich auch bereits Kontakt zu französischen Abgeordneten hergestellt, hier wird es weitere Gespräche geben.

Parallel werde ich mich auch noch an das BMVI wenden und um Auskunft über den Stand der Überlegungen für einen Parkplatz an der A861 bitten sowie die Vorteile, die sich aus der Rast-Anlage Ottmarsheim ergeben, in Berlin mit einbringen.

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Dr. Christoph Hoffmann MdB
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