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Von Politikverdrossenheit ist bei den Oberstufenschülern des Klettgau-Gymnasiums keine Spur

Schüler befragen die Bundestagskandidaten bei einer Podiumsdiskussion im Klettgau-Gymnasium.

Zu den drei Millionen erstmals Wahlberechtigten bei der Bundestagswahl zählen auch Oberstufenschüler des Klettgau-Gymnasiums. Diese befragten bei einer Podiumsdiskussion die Direktkandidaten der im Waldshut-Tiengener Gemeinderat vertretenen Parteien. Der Einladung gefolgt waren Felix Schreiner (CDU), Rita Schwarzelühr-Sutter (SPD), Ulrich Martin Drescher (Bündnis 90/Die Grünen), Lothar Schuchmann (Die Linke) und Martina Böswald (AfD). Daniel Poznanski (FDP) ließ sich vertreten durch den FDP-Bundestagskandidaten des Wahlkreises Lörrach-Müllheim, Christoph Hoffmann. Durch die Veranstaltung führten die Lehrer Thomas Weißenborn und Axel Knoche. Schulleiter Manfred Römersperger sagte: “Glaubt nicht den einfachsten Antworten, sondern seid in der Lage, euch eine eigene Meinung bilden zu können.” Nach einer Vorstellungsrunde der Kandidaten wurden diese Themen von den Schülern angesprochen:

Finanzierung: Zu Beginn kam die Frage auf, “wo denn das ganze Geld herkommt”, mit denen die Parteien ihre Wahlversprechen umsetzen würden. Lothar Schuchmann betonte die Wichtigkeit von Steuerentrichtungen und forderte eine Erhöhung des Spitzensteuersatzes. Ulrich Martin Drescher verlangte, Steuervermeidung konsequenter zu untersuchen, und brachte Subventionskürzungen ins Spiel. Martina Böswald beklagte die hohe Subventionsbelastung durch die EU, in deren Gegenzug nichts zurückkomme. Christoph Hoffmann forderte mehr Steuergerechtigkeit, er wolle sich für einen Schuldenabbau einsetzen.

Rita Schwarzelühr-Sutter merkte an, dass “in den letzten fünf Haushalten keine Neuverschuldung entstanden ist.” Felix Schreiner erinnerte daran, dass “viel Geld da ist, man muss es nur abrufen können”. Wichtig sei hierbei, Prioritäten zu setzen.

Ehe für alle: Christoph Hoffmann begrüßte die Entscheidung des Bundestags und befürwortet ein Adoptionsrecht für gleichgeschlechtliche Paare, ebenso wie Rita Schwarzelühr-Sutter. Sie sagte: “Wer Verantwortung und Respekt übernimmt, sollte nicht diskriminiert werden.” Lothar Schuchmann beklagte, dass trotz dieser Entscheidung Ausgrenzung immer noch geläufig sei. Dem fügte Ulrich Martin Drescher hinzu, dass sowohl Linke als auch Grüne die Einzigen gewesen seien, die im Bundestag komplett dafür abgestimmt haben. Ein klares “Ja” zur Toleranz gab Felix Schreiner ab, betonte jedoch, dass die Ehe zwischen Mann und Frau für ihn einen anderen Stellenwert habe. Martina Böswald störte sich an der Begrifflichkeit und erwähnte hierbei, dass die eingetragene Lebenspartnerschaft der Ehe nahezu gleichgestellt sei.

Bildung: Die Schüler wollten die Meinung der Kandidaten zum Numerus Clausus erfahren. Felix Schreiner hält den NC für ein Problem. In Freiburg müsse man inzwischen einen besseren Schnitt als 1,0 haben, um Medizin studieren zu können. Gerade im Hinblick auf den Fachärztemangel auf dem Land sei dies problematisch. Dem stimmte Rita Schwarzelühr-Sutter zu, betonte jedoch die Bedeutung des Abiturs als wichtige Voraussetzung für das wissenschaftliche Arbeiten. Martina Böswald forderte ebenso wie Lothar Schuchmann, dass Praktika auf die Schulnote Einfluss haben sollten. Während Christoph Hoffmann für ein einheitlicheres Schulsystem in allen Bundesländern plädierte, war Ulrich Martin Drescher der Ansicht, dass eine vierjährige Grundschulzeit zu kurz sei, um eine gute Entscheidung über weiterführende Schulen zu treffen.

Auch die Flüchtlingsproblematik sowie das bedingungslose Grundeinkommen wurden angeschnitten. Die Schüler hatten im Anschluss Gelegenheit, in kleiner Runde mit den Kandidaten weitere Worte zu wechseln.

Sebastian Sieracki

Quelle: Südkurier vom 14.07.2017


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