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Juni 2017

Entfernung des Kunstwerks am Dreispitz grotesk - Stellungnahme von Bürgermeister Dr. Christoph Hoffmann

Die Verfügung zur Entfernung des Kunstwerks am Kreisverkehr in Binzen von Reinhard Bombsch ist grotesk.
Regelwut und Verantwortungslosigkeit statt einer vernünftigen Risikoanalyse sind leider alltäglich geworden.
In zehn Jahren ist dort nichts passiert. Das ist der beste Beweis, dass es keine neuen Regeln braucht.

Es braucht eigentlich auch keine Gutachten, die der Steuerzahler bezahlt, denn jeder Gutachter begibt sich auf die sichere Seite und bezeichnet das Kunstwerk als gefährlich, weil er sonst im Schadensfalle Verantwortung dafür übernehmen würde.

Das ist dieser 100%ige Sicherheitsstaat der letztendlich alles kaputt macht und die Gemeinden viel Geld kostet. Vielmehr brauchen wir mehr gesunden Menschenverstand und Eigenverantwortung.
Derjenige, der quer über eine solche Insel rast, in einer 30er Zone, ist wohl auch selber schuld und muss die Verantwortung dafür selbst übernehmen,“ so Dr. Christoph Hoffmann, Bürgermeister Bad Bellingen.

Quelle: Regiotrends vom 08.06.2017


Nachwahl mit Verschiebungen

Nach Politdiskussion am MGM.

MÜLLHEIM. Die aktive Auseinandersetzung mit politischen Inhalten kann durchaus zu Meinungsänderungen führen. So jedenfalls lassen sich die Ergebnisse einer Art doppelten Probewahl am Markgräfler Gymnasium Müllheim (MGM) zur Bundestagswahl interpretieren. Die Schüler hatten vor und nach einer Podiumsdiskussion ihre politischen Präferenzen zu Protokoll gegeben – dabei gab es auffallende Verschiebungen.

Ende Mai bekam das Markgräfler Gymnasium Müllheim Besuch von den hiesigen Direktkandidaten zur Bundestagswahl Wolfgang Fuhl (AfD), Christoph Hoffmann (FDP), Jonas Hoffmann (SPD), Armin Schuster (CDU), David Trunz (Linke) und Gerhard Zickenheiner (Grüne). Oberstufenschüler hatten mit Blick auf die bevorstehende Bundestagswahl eine Podiumsdiskussion organisiert, die zu einem intensiven Austausch führte. Der thematische Bogen spannte sich über Fragen bezüglich der sozialen Gerechtigkeit, des demographischen Wandels und der inneren Sicherheit bis hin zu Europas Zukunft.

Bereits vor der zweieinhalbstündigen Politik-Talkshow, der rund 400 Schüler folgten, lief eine Probe-Abstimmung über die politischen Präferenzen in den Klassen 10 bis 12. 30 Prozent der an dieser Wahl teilnehmenden Schüler stimmten dabei für die CDU, 29 Prozent für die Grünen. 14 Prozent entschieden sich für die SPD, 13 für die FDP und jeweils 4 Prozent für Linke und AfD.

Nachdem die Schüler die Möglichkeit bekommen hatten, den Ansichten der Parteivertreter zu lauschen, verteilten die Organisatoren der Podiumsdiskussion erneut die Stimmzettel in den Klassen.

Die CDU wurde nun mit nur noch 21 Prozent, knapp einem Drittel weniger, gewählt, die Zahl der Grünen-Wähler verringerte sich fast um die Hälfte auf 16 Prozent. Ein deutlicher Anstieg war bei der SPD zu erkennen: Die Partei erhielt nun bemerkenswerte 35 Prozent der Schülerstimmen. Ein ordentliches Plus gab es auch für die Liberalen: Für die FDP stimmten statt 13 diesmal 22 Prozent. Die Linken mit 3, sowie die AfD mit 2 Prozent wurden von ähnlich vielen Schülern gewählt wie vor der Podiumsdiskussion.

Antonia Tomamichel

Quelle: Badische Zeitung vom 08.06.2017


Den Herausforderungen stellen

Bad Bellingen. Experten und Anlagenführer aus Deutschland und Frankreich aus dem Rheintal trafen sich zur Fortbildung und zum Erfahrungsaustausch in Bad Bellingen. Die Organisation der grenzüberschreitenden Zusammenarbeit lag dabei beim Landratsamt Breisgau-Hochschwarzwald und dem Departement du Haut Rhin.

Bürgermeister Christoph Hoffmann würdigte die Bedeutung des beruflichen Austauschs zwischen den Ländern, die zur Verständigung, aber auch zum Fortschritt in Europa beitragen. Für die Abwassertechnik gibt es seines Erachtens enorme Herausforderungen: Zum einen die Rückgewinnung des Phosphors aus den Abwässern. Phosphor ist ein Hauptnährelement im Pflanzendünger und die weltweiten Phosphorvorräte gehen schnell zu Neige, wie im Nachgang berichtet wird. Für dieses chemische Element gibt es keinen Ersatz. Ohne Phosphor funktioniert kein einziger biologischer Organismus.

Wichtig sei auch das Herausfiltern und Entfernen der Plastikteilchen im Abwasser. Die Konzentrationen von Mikroplastik im Rhein gehört nach Erkenntnissen der Uni Basel zwischen Basel und Rotterdam zu den weltweit am stärksten mit Plastikteilchen verunreinigten Gewässern. Ähnlich sehe es beim Herausfiltern von Rückständen von Medikamenten aus: Schmerzmittel, Betablocker oder Cholesterinsenker, Antibiotika oder Antidepressiva gelangen auf natürlichem Ausscheidungswege ins Abwasser. Kläranlagen können viele Wirkstoffe bisher kaum ausfiltern. Ein weiteres Problem stellten Feuchttücher: eigentlich banales, aber die Feuchttücher zersetzen sich nicht und verstopfen Pumpen und Siebe.

Die Gewinnung von Fachpersonal für immer komplexere Reinigungsanlagen gestaltet sich schwierig, auch hier schlägt Fachkräftemangel und Demografie zu. Ohne Fachpersonal keine Abwasserreinigung. Daneben gibt es Herausforderungen wie das Trocknen und Entsorgen von Klärschlamm oder die energetische Optimierung von Kläranlagen.

„Alle Herausforderungen sind machbar – nur muss man die Probleme lösen und nicht nur beschreiben. Dazu braucht es Wissenschaft und technischen Fortschritt“, so Hoffmann.

Quelle: Weiler Zeitung vom 02.06.2017


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