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Pilgern, egal ob mit oder ohne Rollstuhl

Die barrierefreie Streckenführung des Himmelreich-Jakobusweges – von Muggardt über Müllheim bis nach Schliengen – ist offiziell eröffnet worden.

MÜLLHEIM. Der Himmelreich-Jakobusweg ist eine Teilstrecke des Pilgerpfades. Er basiert auf alten, erst vor wenigen Jahren entdeckte Landkarten, die den Weg von Hüfingen bis Weil am Rhein beschreiben. In den vergangenen Monaten wurde eine barrierefreie Streckenführung ausgeschildert, die es Menschen mit Behinderung ermöglicht, auf der Pilgerstrecke zu wandern. Jetzt wurde die Teilstrecke von Muggardt über Müllheim bis nach Schliengen offiziell eingeweiht.

Dass diese Ausschilderung möglich wurde, ist der Gründung eines Fördervereins zu verdanken. Weil diese Versammlung auf dem Hofgut Himmelreich initiiert wurde, fand sich der Name “Himmelreich” nun in direkter Verbindung zum Jakobusweg. Immerhin: Die Wegstrecke von Hüfingen bis Weil am Rhein umfasst etwa 170 Kilometer, die barrierefreie Streckenführung ist in 16 Etappen mit jeweils neun bis 13 Kilometern aufgeteilt. Dabei unterstützten Mitglieder des Schwarzwaldvereins und die Stadt Müllheim samt einiger ehrenamtlicher Helfer den Förderverein bei der Ausschilderung und Kartierung des Himmelreich-Jakobusweges, der als Teil des europäischen Jakobusweges nach Santiago de Compostela führt.

Der barrierefreie Streckenteil sei wohl weltweit der erste Teilabschnitt, der besonders für Rollstuhlfahrer geeignet sei, hieß es bei einem Pressegespräch. Für die Stadt Müllheim sei der neu ausgewiesene Streckenteil ein wichtiger Beitrag zum Tourismus, betonte die zuständige Fachbereichsleiterin der Stadtverwaltung, Sabine Lang. “Weil der Jakobusweg direkt an Müllheim vorbeiführt, haben wir viele Menschen, die gerne ihre Pilgerpässe bei uns abstempeln lassen”, erzählt die Touristik-Chefin. Seit neuestem gibt es sogar einen eigenen Pilgerstempel in Müllheim, der nun die Ausweise zieren wird.

Der neue Streckenplan ist über das sogenannte Outdooractive-System mit seinen GPS-Daten eingepflegt, Wanderkarten und ein Vorsatzrad für Rollstuhlfahrer sind bei der Tourist-Information erhältlich. Das Hilfsmittel kann kostenlos gegen Zahlung einer Kaution ausgeliehen werden. Ferner wurden entlang der Strecke Schautafeln, die von den beteiligten Kommunen finanziert wurden, aufgestellt. Allein die Stadt Müllheim habe die Kosten für vier Schautafeln getragen, die eine Fülle von Informationen für die Pilger bieten, berichtete der Vorsitzende des Fördervereins Himmelreich-Jakobusweg, Georg Körner.

Es habe viele Begehungen auf der Gesamtstrecke gegeben, Wege seien analysiert und alternative Streckenverläufe, die für Menschen mit Behinderungen geeignet seien, gesucht worden. Aber nicht nur die Rollstuhltauglichkeit wurde berücksichtigt, sondern auch geeignete Unterbringungsmöglichkeiten, die Angebote beim öffentlichen Personennahverkehr und bei der Bahn. Für dieses Projekt habe sein Förderverein einen Zuschuss der “Aktion Mensch” in Höhe von 5000 Euro erhalten, bedankte sich Körner. Drei Rollstuhlvorsätze seien ebenfalls von Spendern finanziert worden.

Genusswandern, Pilgern, Fernwandern, einfach das Bewegen in der Natur als individuelles Erlebnis erfreue sich wachsender Nachfrage, erklärte Christoph Kunz, Themenmanager Wandern, Natur und Beauftragter “Schwarzwald barrierefrei” beim Verband “Schwarzwald Tourismus”. Begeistert von dem Projekt zeigte sich auch die Behindertenbeauftragte beim Landkreis Breisgau-Hochschwarzwald, Anke Dallmann, die jede Aktion unterstützt, die den Landkreis inklusiver werden lasse. “Mich hat das Projekt schlichtweg begeistert”, wertete der evangelische Dekan, Rainer Heimburger.

Dieses Projekt bringe Inklusion und Barrierefreiheit als wichtige Themen weiter, befand Bürgermeisterin Astrid Siemes-Knoblich. Mit der barrierefreien Streckenführung habe der Jakobusweg nun sein Sahnehäubchen erhalten, ergänzte Bad Bellingens Bürgermeister Christoph Hoffmann. Viel wichtiger war allerdings das Urteil der Wanderer mit Behinderung, die trotz Regen von Muggardt bis Müllheim wanderten: Es fiel einhellig positiv aus.

Volker Münch

Quelle: Badische Zeitung vom 11.05.2017


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