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"Vorsorge statt Reha"

Expertenrunde in Bad Bellingen.

BAD BELLINGEN (jut). Kurorte und Heilbäder wünschen sich von der Politik, dass Vorsorge statt Reha mehr Gewicht im Gesundheitswesen bekommen. Angesprochen sind hier auch die Arbeitgeber. “Gesundheitsangebote schon am Arbeitsplatz bringen viel für das Betriebsklima und auch dafür, dass die Mitarbeiter weniger wegen Krankheiten, beispielsweise des Bewegungsapparates, ausfallen”, so lautete der Tenor von Gesundheitsexperten, die sich kürzlich in der Klinik Markgräflerland austauschten. Zuvor hatte die Politiker- und Gesundheitsexpertenrunde mit dem Landtagsabgeordneten Jürgen Keck (FDP) schon Bad Krozingen besucht. Im Anschluss stand Badenweiler auf der Tagesordnung.

Alle Kurorte suchen nach Konzepten abseits der Reha und der klassischen Kuren, die “sowieso so gut wie gar nicht mehr verschrieben werden”, so Bad Bellingens Bürgermeister Christoph Hoffmann, der auch FDP-Bundestagskandidat ist. Kurorte mit ihren Einrichtungen sind auch Arbeitgeber; auch das wird bei Sparmaßnahmen im Gesundheitsbereich zu wenig berücksichtigt, stellten die Fachleute fest. Beispiel Bad Bellingen: Rund 1000 Arbeitsplätze hängen direkt und indirekt von der Balinea Therme ab.

Keck, der auch die Bohrstelle der Quelle V besichtigte, stellte fest, dass gerade Rehakliniken wie die Markgräflerlandklinik in Bad Bellingen in Baden-Württemberg permanent unterfinanziert sind und Unterstützung brauchen. Dies bestätigte auch Wolfgang Spang, Eigentümer der Markgräflerland Klinik. Wichtig wäre es, die “Reha-Deckel” bei der Finanzierung aufzuheben. “Dem Menschen muss die Möglichkeit gegeben werden, im Arbeitsleben Luft zu holen und den Körper und die Seele zu regenerieren”, so der Konsens der Gesprächsrunde. “Auch die Volkswirtschaft hätte mehr davon, wenn gerade Arbeitnehmer über 40 gesünder wären. Ein Euro in die Vorsorge investiert spart fünf Euro bei Rehaausgaben”, so Hoffmann. Ein weiteres Problem ist das Patientenwahlrecht. “Leistungsträger verweigern oft den Patientenwunsch, sich in bestimmten Kurorten oder Rehazentren beziehungsweise Rehakliniken behandeln zu lassen – und das, obwohl sich viele Patienten vorher darüber informieren, wo es die beste Reha für ihre Krankheit oder nach einer Operation gibt. Die Kassen denken immer noch viel zu viel in Töpfchen”, so Keck und Jochen Haußmann (auch Landtagsabgeordneter der FDP). Einig war man sich darin, dass die Intransparenz des Gesundheitswesens nicht nur zum Wohle der Patienten aufgebrochen werden müsste. Dies sei eine Aufgabe, der sich verantwortungsvolle Politiker mit Blick auf die Zukunft stellen müssten, so der Konsens der Runde.

jut

Quelle: Badische Zeitung vom 28.03.2017


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