Kontakt

Dr. Christoph Hoffmann
Bürgermeister

Hans-Thoma-Straße 4
79418 Schliengen
kontakt@christoph-hoffmann.info

FDP im Internet

FDP Kreisverband Lörrach
FDP Kreisverband Breisgau-Hochschwarzwald
FDP Bundesverband

Oktober 2016

Weißwein, Musik und Gutedelsuppe

Bei der Markgräfler Weinnacht in Bad Bellingen gab es neben Weißwein, Rosé und Sekt auch so einige Leckereien zu kosten.

Die Kochshows waren eine echte Attraktion, die jüngeren Gäste kamen wegen Pocket Rock und: Es hat der “Markgräfler Weinnacht” im Bad Bellinger Kurhaus gut getan, nicht – wie beim Vorgänger, der Rotweinnacht – nur für das Verkosten von Rotwein sondern auch von Weißweinen, Roséweinen und Sekt offen zu sein.

Rund 400 Besucher kamen – ursprünglich waren etwas mehr erwartet worden. Hier aber spielten das lange Wochenende und der Beginn der Schulherbstferien eine Rolle. Tourismusdirektor Peter Hallebach war trotzdem zufrieden. Ebenso wie die beteiligten elf Weingüter und Winzer, die diesmal je eine große Palette und damit eine Bandbreite ihrer Weine und Sekte zur Verkostung vorstellten. Wie immer bekamen die Gäste eine ausführliche Weinfibel zur Hand, die zudem mit Fachbegriffen aus der Weinproduktion ergänzt war. Tradition haben in Bad Bellingen auch schon der Schokoladen-Stand von Goufrais, die leckeren Häppchen aus der Küche des “Café im Park” und das Gewinnspiel.

Eröffnet wurde die Markgräfler Weinnacht von Bürgermeister Christoph Hoffmann, Peter Hallebach und der Badischen Weinkönigin Magdalena Malin, die aus Meersburg am Bodensee angereist war. “Als Weinhoheit kommt man viel herum, heute Abend ist es für mich etwas Besonderes, Markgräfler Gutedel zu verkosten – das Gutedel-Anbaugebiet hier ist von großer Bedeutung”, sagte Malin. Hoffmann lud dann auch offiziell zur ersten Kochshow ein. Koch Enrico Steuer hatte im Foyer bereits den Herd angeheizt, um anschließend Gutedelsuppe zu kochen und Winzerschnitten vorzubereiten. Tatkräftig unterstützt wurde er dabei von Moderatorin Gisa Bergmann, die für die Kochshow-Sponsoren vom Energiedienst auch die Publikumsansprache übernahm.

Steuer verglich seine Gutedel-Suppenzutatenliste mit denen aus dem Wissensschatz der Kochfans im Publikum. Wein, Zwiebeln, Nelken und Sahne wanderten in den Topf. Erna Schmidt aus Wehr, die aus den Publikumsreihen ins Scheinwerferlicht gelockt wurde, assistierte bei den Winzerschnitten. Und natürlich durfte alles probiert werden. Dazu wurden Suppe und Winzerschnitten in kleine Gläser abgefüllt. “Sehr lecker”, urteilten einige bis dahin eher skeptische Männer im Publikum, die sich auf Nachfrage als Hobbyköche outeten. Die Badische Weinkönigin und die Geschäftsführerin der Bade-und Kurverwaltung, Doris Räuber, bekamen kurz danach ebenfalls den Kochlöffel in die Hand gedrückt und die Schürze umgebunden, denn nach Enrico Steuer rief Daniele Maula an den Herd. Mousse au Chocolat, zubereitet von einem Food-Artist, das war schon etwas Besonderes.

An den durch die Helfer der Bade- und Kurverwaltung rot bezogenen Stehtischen im herbstlich dekorierten Kursaal testeten sich die Gäste durch die verschiedensten Sekt- und Weinsorten. Zur Verkostung kamen die Jahrgänge 2012 bis 2015. Insbesondere die Jüngeren griffen gerne zu den Weißweinen und zum Sekt. “Damit folgen sie dem Trend, Weißweine sind gerade bei den jüngeren Weinkennern sehr beliebt”, stellten mehrere Winzer fest.

Für beste Stimmung sorgte die lokale Band Pocket Rock am späteren Abend mit Cover-Rock- und Blues Hits und eigenen Texten auf Alemannisch, die bei vielen Zuhörern schon Kult sind. Gerade die Band zog noch einmal das jüngere Publikum an – es wurde mitgesungen und getanzt.

Jutta Schütz
Quelle: Badische Zeitung vom 31.10.2016


Kläranlage runderneuert

Der größte Stromverbraucher der Gemeinde ist mit rund 315 000 kWh pro Jahr die Kläranlage. Am 1. Oktober wurde das neue Blockheizkraftwerk (BHKW) in Betrieb genommen – als Ersatz für das seit 1999 laufende BHKW. Von Jutta Schütz Bad Bellingen. Das neue Kraftwerk ist nicht nur energieeffizienter und umweltfreundlicher. Dazu kommt, dass die erzeugte Wärme auch in der Kläranlage verwendet wird – zum Beispiel als Heizung in den Gebäuden. Hier entfällt jetzt das Heizen mit Heizöl. Zudem kann im Faulturm eine optimale Temperatur von 37 Grad gehalten werden, erläuterten Klärmeister Otmar Tröndlin, sein Stellvertreter Torsten Bechtold und Ingenieur Frank Pelzer aus Breisach bei einem Vorort-Termin. „Wir möchten den Energiebedarf der Gemeinde nach wie vor senken – und auch selbst produzierte Energie selbst nutzen“, gab Bürgermeister Christoph Hoffmann weiter. Zudem will die Gemeinde auch ohne teure Konzeptpapiere und die Teilnahme an Wettbewerben Projekte auf den Weg bringen, was nun beim BHKW gelungen sei. Die Kläranlage wurde in den vergangenen Jahren quasi runderneuert. Pumpen, Belüftungstechnik, Regel- und Steuerungstechnik wurden optimiert, eine Photovoltaikanlage (PV) zum reinen Eigenstromverbrauch installiert. Jetzt folgte als Tüpfelchen auf dem i das BHKW, das eine elektrische Anschlussleistung von 35 kW hat (altes BHKW: 25 kW). Größter Stromfresser Im Vorfeld des BHKW-Baus hatte der Gemeinderat zudem beschlossen, das BHKW über eine 750 Meter lange neu zu verlegende Leitung an das Erdgasnetz anzuschließen, damit der Dieseltank wegfallen kann und dieser dann nur noch als Reserve dient. Der Einsatz von Erdgas steigert die Nutzungsdauer des BHKW von bisher 2000 auf rund 7500 Betriebsstunden im Jahr – davon 5500 Betriebsstunden im umweltfreundlichen Erdgasbetrieb. Keine Essensreste ins Klo Pelzer sagte, dass die Runderneuerung der Kläranlage auch deshalb Sinn gemacht habe, weil verschiedene Ersatzteile für die alte Anlage schwerer zu bekommen waren. Zum Thema Langlebigkeit einer Kläranlage und der technischen Ausstattung machten Tröndlin und Bechtold noch einmal darauf aufmerksam, dass Feuchttücher, Monatshygiene, aber auch Essensreste und Medikamente nichts in Abwässern, sprich der Toilette, zu suchen haben, sondern in den normalen Hausmüll gehören. „Die Tücher blockieren die Rührwerke, weil sie sich schwer auflösen. Die Essensreste, zum Beispiel Spaghetti oder Wiener Würstchen, die wir schon mal im Abwasser sehen, locken die Ratten an“, mahnte er.

Quelle: Weiler Zeitung vom 27.10.2016


Leserbrief von Christoph Hoffmann zum Thema: „Flüchtlingsproblematik“

Dr. Christoph Hoffmann, Bürgermeister von Bad Bellingen und Bundestagskandidat der FDP schreibt einen offenen Brief zur Flüchtlingsproblematik:

„Die Abschiebung von gut integrierten Migranten in Sulzburg zeigt wieder einmal, wie inhuman und gesellschaftlich schädlich sich Versäumnisse der Bundesregierung auswirken. Zu Recht regen sich die Bürger, Helferkreise und Betriebe darüber auf, dass Familien, die sich sehr gut integriert haben, für sich selbst sorgen nun abgeschoben werden und andere, die uns auf der Nase herumtanzen, immer noch hier sind. Auch für viele Polizeibeamte ist das nur schwer erträglich.

Die Dauer des Asylverfahrens ist das zentrale Problem, das die Regierung bisher nicht gelöst hat. Die Kommunen haben schon 2012 gefordert, das Asylverfahren auf einen Zeitraum von ein oder zwei Monaten zu begrenzen. Die Bundesregierung hat das bis heute nicht geschafft, umzusetzen. Im Übrigen werden die kleineren Kommunen zu keinem Zeitpunkt im Verfahren gehört, ein anderes Versäumnis.

Es ist wesentlich humaner, Migranten oder Flüchtlingen von vorne herein zu sagen, ob sie eine Bleibeperspektive haben oder nicht. Es ist unmenschlich, falsche Hoffnungen zu wecken, die mit einem zwei bis drei Jahre dauernden Verfahren und damit verbundenem Grundeinkommen einhergehen.

Auch hat die Bundesregierung seit Jahrzehnten versäumt, ein Einwanderungsgesetz zu formulieren und damit zu sagen, was wir brauchen, nämlich die Zuwanderung von fachlich qualifizierten Personen für unsere Betriebe. Ein Kontingent für Kriegsflüchtlinge und Asyl ist selbstverständlich. Das Einwanderungsgesetz ist eine uralte Forderung der FDP. Ein Einwanderungsgesetz macht auch Sinn, weil darin definiert wird, unter welchen Voraussetzungen Einwanderung möglich ist, nämlich entlang der Qualifikation, unter einer Fahne und einer Sprache, so wie das jedes andere Einwanderungsland auch macht. Und das wir eines sind, ist schon lange Fakt.“

Dr. Christoph Hoffmann, Schliengen
Quelle: Markgräfler Bürgerblatt vom 26.10.2016


Kontakt

Dr. Christoph Hoffmann
Bürgermeister

Hans-Thoma-Straße 4
79418 Schliengen
kontakt@christoph-hoffmann.info

FDP im Internet

FDP Kreisverband Lörrach
FDP Kreisverband Breisgau-Hochschwarzwald
FDP Bundesverband