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Gerissene Bremsscheiben und Schwarze Schafe

Die Sicherheit der LKWs auf Deutschlands Autobahnen wird vom Bundesamt für Güterverkehr (BAG) überwacht. Täglich kontrollieren die Beamten Brummis und ihre Fahrer. Dabei fördern sie teils haarsträubende Missstände zutage. Der Bundestagsabgeordnete Dr. Christoph Hoffmann (FDP) begleitete die Beamten bei einer Kontrolle auf der A5 in Richtung Basel.

Früh am Morgen stehen die Mitarbeiter des Straßen- und Mautkontrolldienstes am Parkplatz Neuenburg-West und bereiten sich darauf vor, die vor ihnen vorbeidonnernden LKWs auf Herz und Nieren zu prüfen. Mobile Streifen werden den ganzen Vormittag auf diesem Abschnitt der A5 unterwegs sein und verdächtige Laster auf den Parkplatz ausleiten, wie es im Fachjargon heißt.

Ziel der stichprobenartigen Kontrolle sind Verstöße gegen die Mautabgabeordnung und das Straßenverkehrsrecht. Damit gehen die BAG-Beamten auch ein gewisses Risiko ein: „Sich an den Rand des Parkplatzes zu stellen und die LKWs hinauszuwinken ist nicht ganz ungefährlich und erfordert Mut“, sagt der ansässige Bundestagsabgeordnete Hoffmann. Die Forderung des Bundesamtes, getrennte Wege und Kontrollstationen entlang der Autobahn zu bauen, sei daher aus seiner Sicht nachvollziehbar. Der Parkplatz Neuenburg-West ist einer der wenigen, die sich überhaupt noch für eine derartige Fahrzeugkontrolle eignen.

19 LKWs überprüfen die Beamten an diesem Vormittag, davon drei deutsche und 16 ausländische. Bei 15 von ihnen gab es Beanstandungen. Das entspricht einer eher überdurchschnittlichen Quote von 79 Prozent. Neben Mautprellern entdeckten die Mitarbeiter des Bundesamtes Fahrzeuge mit erheblichen Sicherheitsmängeln, etwa zu hoch beladene LKWs und sogar einen Sattelzug mit gerissener Bremsscheibe. Fünf Fahrzeugen musste die Weiterfahrt verboten werden.

„Besonders schockierend sind die Softwaremanipulationen am Fahrtenschreiber, die korrekte Ruhe- und Fahrtzeiten sowie Geschwindigkeiten vorgaukeln“, sagt Hoffmann. Die Manipulationssoftware greift in die Elektronik des gesamten Fahrzeuges ein und kann damit unkontrollierte Reaktionen auslösen, beispielsweise im Bremssystem. Hoffmann stellt fest: „Das ist völlig unverantwortlich und eine Straftat.“

Doch BAG-Präsident Marquardt erklärt Hoffmann, dass 99 Prozent der vom BAG angezeigten Straftaten eingestellt würden. Auch im Hinblick auf die Zunahme von manipulierter Elektronik bei Mautgeräten drängt das BAG seit Jahren auf eine Verbesserung der Kontrolltechnik sowie eine bessere Harmonisierung und Koordinierung mit entsprechenden Einrichtungen der Nachbarländer.

Hoffmann mag sich kaum vorstellen, wie gefährlich eine aufgrund von Wartungsmängeln reißende Bremsscheibe etwa für einen nachfolgenden Motoradfahrer sein kann. Er ist beeindruckt von der Arbeit der BAG-Beamten, merkt jedoch an, dass die Kontrolldichte deutlich erhöht werden müsse. Das Bundesamt beschäftigt im gesamten Land Baden-Württemberg nur 42 Mitarbeiter für den Straßenkontrolldienst sowie für die Mautkontrolle.

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